Pressestimmen

Klassisches Wohnen am Pfaffenteich - Sanierung und Umbau der denkmalgeschützten Häuser Alexandrinenstrasse 5,6 und 24 - "Alexandrinenhof" in der Innenstadt von Schwerin

Alexandrinenstrasse 5

Schon die Lage macht die Wohnungen in der Alexandrinenstrasse 5,6 und 24 so begehrenswert - idyllisch am Pfaffenteich gelegen, in prominenter Nachbarschaft zur Schweriner Altstadt und zentral in direkter Nähe des Bahnhofs. Diese einmalige Lage verdanken sie dem Architekten und Hofbaumeister Georg Adolph Demmler, der als Vorsitzender der 1837 vom Grossherzog Paul Friedrich eingerichteten Kommision eine Stadterweiterung nach Westen, der heutigen Paulsstadt, vorschlug. Diese war durch die Verlegung der Residenz des Grossherzogs von Ludwigslust nach Schwerin und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Aufschwung notwendig geworden. Städtebauliches Leitmotiv war der längliche, 1284 künstlich aufgestaute Mühlenteich, der "Pappendiek" (Pfaffenteich), der nach Demmlers Konzept eine "steinerne Einfassung" und eine ringsum laufende Lindenallee erhalten sollte. Bereits 1838 war mit den Arbeiten begonnen worden.

 

 

 

Alexandrinenstrasse 61839 war die Aufschüttung des festen Dammes an der Arsenalstrasse abgeschlossen, in der bis 1844 des Arsenal, heutiger Sitz des Innenministeriums, vom inzwischen zum Hofbaurat avancierten Demmler errichtet wurde. Im Anschluss und als westliche Uferbegrenzung erfolgte der Bau der Alexandrinenstrasse, die zügig mit zwei- bis dreigeschossigen Wohnhäusern im klassizistischem Stil bebaut wurde. Aus dieser Zeit stammen drei der von Intercom sanierten und hier vorgestellten Gebäude. Die Intercom hat sich seit 1993 mit denkmalgerechter Sanierung von bisher ca. 40 anspruchsvollen Mietshäusern in Schwerin einen Namen als "Stadtbild - erhaltender" Generalunterneher und Bauträger gemacht.

 

 

 

 

Alexandrinenhof

Die Alexandrinenstrasse 5 und 6 wurden als Bürgerhäuser errichtet und zuletzt als Büroräume von der NVA genutzt. Sanierungsziel war es, die Originalsubstanz wieder herauszuschälen, instandzusetzen und gleichzeitig moderne Wohnungen zu schaffen. Die Alexandrinenstrasse 6 musste wegen des Hausschwammbefalls bis unter das Dach entkernt und mit einem Stahlkorsett aus ca. 15t Stahl versehen werden. In der Alexandrinenstrasse 5 wurde nur der Erdgeschossholzfußboden durch eine stahlbetondecke ausgetauscht, ansonsten konnten die Holzbalkendecken nach Balkenkopfsanierung erhalten werden. Zur Verbesserung des Schallschutzes wurden sie neu nivelliert und mit einem Gussasphalt versehen. Anfang 2007 bezog die Intercom die Erdgeschossetage mit 95m² im Haus 5. Im 1. und 2. OG entstand jeweils eine 3 Zimmer Wohnung mit knapp 120m² Wohnfläche. Der ebenfalls sanierte abgrenzende Seitenflügel beherbergt auf zwei Ebenen ein Geburtshaus, den sogenannten "Bauchladen".

 

 

 

Alexandrinenstrasse 5

Das Nachbargebäude Nr. 6 erhielt insgesamt sieben Wohnungen unterschiedlicher Größe und Zuschnitts. Die zwei 3-Zimmer-Wohnungen im Erdgeschoss - darunter eine Maisonettewohnung haben einen direkten Ausgang in den eigenen Garten. Die kooperative Haltung der Denkmalpflege zeigt sich beispielhaft beim Ausbau des Dachgeschosses und bei der Hoffassade - hier durften die Dachsparren für ein zusätzliches Wohngeschoss angehoben und die Fassade unter der Prämisse der Verbesserung der Wohnqualität freier gestaltet werden: Die vorgesetzten Stahl- Balkone erhöhen die Wohnqualität, das Wärmedämmungssystem reduziert den Energieverbrauch, und die kräftigen Farbtöne schaffen eine warme Atmosphäre. Zur Strassenseite herrscht dagegen strenger Klassizismus - die Fassaden wurden originalgetreu wiederhergestellt, der sparsame Stuck ergänzt bzw. erneuert und in hellen Tönen gestrichen. Weitere vorhandene Originalsubstanz wie Treppen, Bodenbeläge, Wohnungseingangstüren wurden instandgesetzt. Die aufgearbeiteten Holztore in der Einfahrt von Haus 6 wurden um ca. einen Meter versetzt. Die Herrichtung des "Alexandrinenhofes" gestaltete sich aufwendiger als erwartet - durch die Entsiegelung der durch die NVA eingebrachten, ca.40 cm dicken, flächendeckenden Betonplatte und den Abbruch der verbliebenden Remisen. Heute herrscht hier frisches Grün vor, trotz Pkw-Zufahrt und zehn Stellplätzen.

 

 

Alexandrinenstrasse 24

Die Baulücke Alexandrinenstrasse 24 wurde erst 1912 bebaut, was deutlich an der differenziert gegliederten Fassade der herrschaflichen, heute denkmalgeschützen Stadtvilla abzulesen ist - das strassenseitig angeordnete Treppenhaus ist mit einem eigenen Dach turmartig bekrönt, auf der Balkonseite übernimmt ein geschwungener Dreiecksgiebel diese Funktion, die farblich abgesetzte Mittelpartie erhält durch dunkelgrüne Klappläden und grosse Fenster eine besondere Prägnanz. Die zweigeschossige Villa war ursprünglich für eine Famlie gebaut. Durch die Sanierung wurden daraus drei grosse, individuelle und hochwertige 4-Zimmer-Wohnungen. Die grosszügigste Wohnung mit über 165m² befindet sich im Erdgeschoss mit einem lichtdurchfluteten Wintergarten und direktem Zugang zum eigenen Garten.

 

 

 

 

Alexandrinenstrasse 24

Im Obergeschoss konnten in der 140m²-Wohnung die Fußböden mit altem Tafelparkett und Intarsien sowie historischen Flügeltüren erhalten werden. Vorraussetzung für den Ausbau des Dachgeschosses war die Schaffung des zweiten Fluchtweges - hier erreicht durch Vergrösserung der strassenseitigen Fledermausgaube. Die Dachsilhouette zur Strasse blieb erhalten, die neue Dachkonstruktion zu Gartenseite ermöglichte stehende Fenster und eine Dachterrasse. Mittelpunkt des gärtnerisch gestalteten Hofes ist eine der grössten und ältesten Platanen Schwerins.

 

Quelle: Bauen + Wirtschaft Architektur der Region im Spiegel 08, Wirtschafts und Verlagsgesellschaft

 

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